Ausgangssituation
Im Eingangsbereich eines Einfamilienhauses hatten sich mehrere Bodenfliesen gelöckert. Ursache war ein Riss im darunterliegenden Estrich, der zu Spannungen und fehlender Haftung des Fliesenbelags geführt hatte. Die Herausforderung bestand darin, nicht nur die sichtbaren Schäden zu beheben, sondern die eigentliche Schadensursache dauerhaft zu beseitigen, um erneute Ablösungen zu vermeiden.
Umsetzung
Schadensanalyse & Estrichsanierung
Nach dem vorsichtigen Ausbau der losen und hohl liegenden Bodenfliesen wurde der Estrich freigelegt und fachlich beurteilt. Die Risssanierung erfolgte gemäß den anerkannten Regeln der Technik sowie unter Berücksichtigung der DIN 18560 (Estriche im Bauwesen). Der vorhandene Estrichriss wurde kraftschlüssig saniert, um weitere Bewegungen im Untergrund zu verhindern.
Neuverlegung der Fliesen
Anschließend erfolgte die Vorbereitung des Untergrundes gemäß DIN 18352 – einschließlich Reinigung, Grundierung und Haftverbesserung. Die Neuverlegung der Bodenfliesen erfolgte im Dünnbettverfahren mit einem geeigneten, flexiblen Fliesenkleber nach DIN EN 12004.
Die Verfugung wurde fachgerecht ausgeführt und an die bestehende Fläche angepasst, sodass ein optisch einheitliches Gesamtbild entstand.
Besondere Anforderungen
Da es sich um einen stark frequentierten Eingangsbereich handelt, wurde besonderes Augenmerk auf eine dauerhaft belastbare Ausführung gelegt. Durch die fachgerechte Risssanierung und die Verwendung geeigneter Materialien konnte eine hohe Lebensdauer sichergestellt werden.
Ergebnis
Durch den normkonformen Austausch der Bodenfliesen und die nachhaltige Sanierung des Estrichrisses wurde der Eingangsbereich dauerhaft instand gesetzt. Die Fläche ist wieder voll belastbar, optisch ansprechend und technisch einwandfrei. Der Kunde profitiert von einer langlebigen Lösung, die die Ursache des Schadens beseitigt und zukünftige Folgeschäden vermeidet.